Christoph Maria Seidel

geboren 1989 in Friedberg/Bayern, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 10 Jahren instrumental mit Violin- und Klavier-Unterricht, was er in den folgenden Jahren durch eigenständiges Erlernen von Gitarre und E-Bass erweiterte.

 

Zum Gesang und zur Chormusik kam er 2009, als er begann, Gesangsunterricht zu nehmen und in verschiedenen Chören zu singen, sowohl in München als auch in den Landkreisen Fürstenfeldbruck, Landsberg und Aichach-Friedberg.

 

Die musikalische Ader führte schließlich zum Studium der Musikwissenschaft an der LMU München von 2010 bis 2015, welches er mit dem „Master of Arts“ abschloss, zusätzlich zu Nebenfachstudien in Philosophie und Slawistik.

 

Dieser musikwissenschaftliche Teil seiner Ausbildung führte 2014 zu einer Interims-Lehrstelle am Institut für Musikpädagogik, in welcher er ein Semester lang eine Vorlesung zur Musikgeschichte sowie Gehörbildungskurse gab.

Währenddessen begann er bereits, selbstständig als Musiker und (Chor-)Sänger zu arbeiten. So begleitete er mehrere Chöre als Korrepetitor, gab Solo-Konzerte, sang Gesangsaushilfen bei verschiedenen Anlässen in verschiedenen Chören und wirkte 2014 in der Kammeropernproduktion „Shemfaruja Lei“ von Philip Lipsky als Darsteller mit.

Ebenfalls sammelte er Theatererfahrung bei Produktionen der Theaterwissenschaft der LMU München: 2012 bei „Tango“ von Sławomir Mrożek als Hauptdarsteller in der Rolle des Arthur, sowie 2013 bei „Der Sturm“ von William Shakespeare als musikalischer Leiter.

Nach Aus- und Fortbildung zum Chordirigenten bei Chorleiterin Marina Osipova und verschiedensten Seminaren in ganz Deutschland, arbeitet er seit 2014 als selbstständiger Chorleiter und leitet derzeit vier Chöre: den Männergesangverein „Frisch Auf“ Untermühlhausen (Lkr. Landsberg/Lech), das Frauenensemble "ChorYfeen" (Lechrain), die Chorgemeinschaft Windach am Ammersee sowie die Chorwerkstatt Windach (Lkr. Landsberg/Lech).

Im Zuge der Corona-Pandemie schloss sich Christoph M. Seidel dem von Schauspielerin Christina Baumer gegründeten Künstlerkollektiv „Quarantänekunst“ an, wo er für die gesamte Dauer der Schaffensperiode von März bis Juli 2020 als stellvertretende Leitung, Administrator der Facebook-Seite sowie als Komponist und Studiomusiker für einige Großprojekte des Kollektivs wirkte. Über das Kollektiv knüpfte er weitreichende Kontakte zu Künstlern verschiedenster Sparten und Kunstkategorien in ganz Deutschland.

 

Trotz der verschiedenen Berufsfelder ist die Chormusik das, was ihn am meisten erfüllt. Eine besondere Faszination hat er für romantische Chormusik des 19. Jahrhunderts, mit einem besonders speziellen Interesse für russische geistliche Chormusik.